Der Treffpunkt Neuland feierte sein 10-jähriges Bestehen

Der Treffpunkt Neuland feierte sein 10-jähriges Bestehen

Zum zehnjährigen Bestehen kamen zahlreiche Gäste, um gemeinsam mit den „Neuländern“ auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und das Jubiläum zu feiern. Begrüßt wurden sie mit einem Getränk an dem Ort, an dem alles begann: im heutigen Treffpunkt Persiluhr

Johannes Bergmeyer, erster Vorsitzender des Vereins Neuland e. V., und sein Stellvertreter Frank Nalazek blickten auf die Entwicklung des Treffpunkts zurück. Eine Bilderschau machte die vielfältigen Aktivitäten und Begegnungen der vergangenen zehn Jahre anschaulich und zeigte, wie sich der Treffpunkt zu einem festen Bestandteil des Lüner Miteinanders entwickelt hat. Auch Geflüchtete kamen zu Wort und berichteten, wie das Neulandteam ihnen persönlich die Integration in Lünen erleichterte.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Stadt würdigten in ihren Grußworten das große, ausschließlich ehrenamtliche Engagement im Treffpunkt Neuland. Sie betonten zugleich die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Verein.

Ein besonderer Höhepunkt der Jubiläumsfeier war eine Live-Schaltung nach Südafrika. Von dort aus berichtete Dr. Wolfgang Andree, einer der Gründer des Treffpunkts, von den Anfängen und seiner Idee, die vor zehn Jahren den Grundstein für Neuland legte: einen Raum zu schaffen, in dem Geflüchtete und Lüner Bürgerinnen und Bürger einander begegnen, sich kennenlernen und gegenseitig unterstützen können.

Wie lebendig diese Idee bis heute ist, zeigte sich am Jubiläumstag auf besonders eindrucksvolle Weise. Für eine Überraschung sorgten Geflüchtete aus der Ukraine, die drei selbstgebackene traditionelle ukrainische Kuchen für das Neuland-Team mitbrachten. Mit Kerzen versehen und der Aufschrift „Neuland – 10 Jahre – von den Ukrainern“ überreichten sie die Kuchen auf der Bühne. Mit dieser Geste wollten sie sich für die vielfältige Unterstützung und die vielen Hilfestellungen bedanken. Gleichzeitig machten sie deutlich, dass aus den Menschen, die einst Unterstützung suchten, inzwischen selbst engagierte Mitwirkende geworden sind, die den Treffpunkt mit ihren Ideen, Fähigkeiten und ihrer eigenen Geschichte bereichern.

 

Für die musikalische Begleitung der Feier sorgte das Violinentrio „Zlata Aurelia“ aus der Ukraine. Mit Unterstützung des Treffpunkts Neuland haben die drei Musikerinnen inzwischen in Lünen ein eigenes Publikum gefunden und sich einen Namen gemacht.

Nach der offiziellen Jubiläumsveranstaltung ging es zum gemütlichen Ausklang in die heutigen Räumlichkeiten des Treffpunkts Neuland in der Münsterstraße 20a – direkt schräg gegenüber vom ursprünglichen Standort.

Zehn Jahre Neuland stehen damit nicht nur für zehn Jahre Unterstützung und ehrenamtliches Engagement, sondern vor allem für zahlreiche Begegnungen, gegenseitige Hilfe und ein gelungenes Miteinander in Lünen.

Zurück „ Sing mal mit den Klabautern“ auch bei der 2. Ausgabe ein Erfolg!

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